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Tierhandel und Vergabe von Tieren aus dem Osten Europas !

Wie in den letzten Tagen in den Medien zu hören war, wird nun zumindest verbal gegen den illegalen Tierhandel mobil gemacht. Nur das ist leider nicht genug. Für einige Leute in Österreich ist der Handel mit den billig erworbenen Welpen aus den östlichen Nachbarländern ein sehr lukratives Geschäft.

Der Händler bezahlt an den Züchter im Osten zwischen 15.- Euro und 30.- Euro , er verkauft ihn weiter um ca. 150.- Euro weiter, manchmal auch um einiges mehr. Der Besitzer bekommt einen mehr als dubiosen Impfpass dazu und ist natürlich der Meinung er hat ein gesundes Tier bekommen, nur ist dem meist nicht so. Die meisten dieser Welpen kommen viel zu früh von ihren Müttern und Geschwister weg, 5-6 Wochen sind keine Seltenheit, aber wir haben auch schon welche mit 4 Wochen gesehen.
Durch das vorzeitige absetzen von der Mutter kann sich das Immunsystem nicht entwickeln, dadurch kommt es immer wieder zu schweren und oft tödlich verlaufenden Krankheiten. Behandlungen sind oft langwierig, kostspielig und leider nicht immer erfolgreich.


Mancher fühlt sich dann überfordert und will den Welpen wieder loszuwerden. Man versucht es beim Händler, der nimmt ihn nicht zurück, denn er hat seiner Meinung ein gesundes Tier verkauft. Dann versucht man es vielleicht privat, funktioniert das auch nicht wird er entweder ausgesetzt oder er kommt gleich in ein Tierheim.

Hier ein kleiner Überblick über jene Krankheiten und Parasiten die diese Welpen haben können:

Parvovirose (Katzenseuche), Staupe, Tollwut (selten), Rotaviren, Giardien (Darmparasiten), Lungenwurm.

Einige dieser Krankheiten und Parasiten sind nicht nur von Hund zu Hund sondern auch von Hund zu Mensch übertragbar. Durch den vorbildlichen Einsatz unserer Amtstierärzte, Bezirksbehörden und auch Polizei wurden in unserem Betreuungsgebiet im Jahr 2006 viele Hunde beschlagnahmt.

Leider sind diese Tiere meist in sehr schlechter Verfassung. Die beschlagnahmten Tiere müssen von den anderen getrennt gehalten werden um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zuhalten, was leider nicht immer gelingt (Platzmangel). Viele der Tierpfleger nehmen sich meist die schwächsten Tiere mit nach Hause um sie gesund zupflegen, hier sind die Erfolgsaussichten sehr hoch, denn der Stress fällt weg, und somit auch der Infektionsdruck.

Wenn Sie einen Hund möchten informieren Sie sich bitte von wo oder von wem Sie den Hund bekommen, es gibt Tierheime in Ihrer Nähe und auch seriöse Händler.

Unterstützen Sie bitte nicht den Straßenverkauf oder irgendwelchen dubiosen Handel. Gibt es keine Nachfrage erledigt sich der illegale Handel von selbst.

Außerdem schützen Sie nicht nur unsere Tiere sondern auch sich selbst und Ihre Familie.

 

Unterstützen sie unsere Arbeit!
Unterstützen sie uns mit einer Spende, damit wir die finanziellen Mittel aufbringen können für die zahlreichen  Tiere zu sorgen die unsere Hilfe brauchen! Oder übernehmen sie eine Patenschaft! Sie können ihr Patentier natürlich auch besuchen kommen!

Spendenkonto:Bank Austria
Kontonummer: 00639215003
BLZ:12000


Wir versuchen die Hunde die bei uns abgegeben werden wenn möglich bei uns zu kastrieren, da wir nicht wollen, dass noch mehr Welpen in die Welt gesetzt werden, die dann keiner will. Außerdem ist es für einen kastrierten Hund leichter ein neues zuhause zu finden.

ACHTUNG!!!
Bitte geben sie ihrem Hund keine gekochten Knochen, diese können splittern, und ihr Hund kann sich schwer innerlich verletzen! Auch zu viele rohe Knochen sind nicht gut, da ihr Hund dann Probleme beim Kot absetzten bekommen kann.

 

 

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